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Leonardo da Vinci

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jan hendrik niemeyer - seit 1992 -

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Leonardo — Picasso

oder

420 Pferdejahre nur gleich einer Nachtwache ?

Leonardo da Vinci and his Circle in the American Collections, The Drawings of. Corpus von 216 Zeichnungen auf

8 1 ( 5 doppelblattgroßen )  Facsimile-Tafeln

(45 x 31,5 cm, ungebunden) + Katalogband (in Englisch, bearb. v. Patricia Trutty-Coohill, 115 SS., 17 Abb., OBrosch.). Hrsg. v. Carlo Pedretti. Dunkelbraune OLdr.-Kassette mit Zierbünden und goldgepr. Rückentitel.

Leonardo da Vinci, Mona Lisa

EDIZIONE NAZIONALE. – Eins der weltweit auf 998 Exemplare limitierten einmaligen Auflage. – Titelei in Rot + Schwarz.

DER  AMERICA – CORPUS

der  eigenhändigen  (15 + 4  zugeschriebene)  Zeichnungen

und des Kreises um Leonardo sowie Nachwirkungen bei spätestens Rembrandt und Degas in hier weitgehend erstmaliger Veröffentlichung, darunter denn auch

die  complette  Serie  der  104  Karikaturen  der  Spencer  Collection

aus dem 16. Jhahrhundert, geschaffen direkt nach den überwiegend verlorengegangenen Originalen Leonardo’s und solchermaßen als Erste-Hand-Dokumente von umso höherem kunsthistorischen Rang als das komplexe Problem der physiognomischen Beschäftigung des Meister’s zur Zeit der Entstehung des Letzten Abendmahls (1495/97) verdeutlichend :

„ Zu anderen Zeiten kam er drei oder vier Tage lang, ohne sein (Abendmahls-)Bild anzurühren, und blieb nur ein paar Stunden mit verschränkten Armen davor stehen und blickte seine Figuren an, als ob er sie selbst kritisierte “

(Matteo Bandello, Neffe des auftraggebenden Kloster-Priors, als Augenzeuge, zitiert nach Jack Wasserman, Leonardo da Vinci, Köln 1990, S. 92).

Die  eigentliche  Überraschung

bildet die 2001 millionenschwer auf den Markt zurückgekehrte nur 12 x 8 cm kleine autographe 1481er Zeichnung des

Leonardo da Vinci, Trabendes Pferd mit ReiteraktLeonardo da Vinci, Technische Studie

trabenden  Pferdes  mit  Reiterakt

der früheren Brown Collection. Und zwar weniger als wohl unbeabsichtigt früheste Darstellung eines Polospielers, als vielmehr wegen ihres

frappierenden  Vorbildcharakters  für  Picasso’s

Arbeiten im Umfeld einer ins Auge gefaßten Pferdeschwemme riesigen Breitformates, die aber nur in einer Ölskizze und der Radierung l’Abreuvoir von 1904/06 (Bloch 8; Geiser + Baer 10) ihre Verwirklichung fand. Wobei letztere hier nur insoweit interessiert, als jene Arbeiten vereinigend in sich aufnehmend.

Auf ersten Blick sich geradezu aufdrängend denn die zumindest geistige Nachfolge im nahezu 2 m hohen Monumentalöl

„ Pferdeführender  Junge “

von 1905/06 (Stiftung Paley im Museum of Modern Art, NY) als in beiden Fällen Pferd und Akt eins werden lassend bei jeweils gleicher Körperhaltung und Bewegung des ersteren. Siehe hierzu auch Picasso’s vorbereitende Sepiazeichnung Pferdeführer von 1905 (Boeck, Picasso Zeichnungen, Köln 1973, SS. 10 f. + Abb. 10).

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