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jan hendrik niemeyer - seit 1992 -

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„ Für die Ausbildung

von Geburtshelfern und Hebammen “

via eines „ von den prächtigen Tafeln her

besonders anspruchsvollen Werkes “

Maygrier, J(ean)-P(ierre). Nouvelles Démonstrations d’Accouchemens. Mit lith. Porträt-Frontispiz und rund 200 Einzelabbildungen auf

80 Punktierstich-Tafeln

von Charles Aimé Forestier (Paris 1789 – nach 1831) + François-Louis Couché (Couché fils, 1782 Paris 1849) nach Antoine Chazal (1793 Paris 1854). Paris, Béchet, Libraire, Place de l’École de Médicine, 1822 (– ca. 1827). X, 80 SS., 1 Bl. Inh. FACSIMILEAUSGABE (Fol., 42 x 28 cm) nebst Begleitheft in Deutsch (kl.-4°, 27 x 18,5 cm, 36 SS. incl. Umschlag, kartoniert). Ilkley/England, The Scolar Press für Editions Medicina Rara (New York), ca. Mitte der 1970er. Schwarzer OHldr.-Bd. mit breiten Ldr.-Ecken, leuchtend rotem RSchild., Rückenvergoldung + Deckel-Goldfileten sowie farbig marmor. Deckelbezügen in in Schwarz ausgeschlagenem OPp.-Schuber mit Ober-/Unterkanten gleichfalls in Schwarz.

Nr. CVIII/500 Exemplaren der  handschriftlich  römisch  numerierten  Vorzugsausgabe  in  Halb-Leder (Gesamtauflage 2800 Explre., davon die 2300 arabisch numerierten Ordinär-Explre. in Halbleinen), gebunden bei Weatherby-Woolnough, Wellingborough, England.

Erstmalige  Facsimilierung  dieses  außergewöhnlichen  Tafelwerkes .

„ Bei aller Bedeutung, die man auch dem Text Maygriers … beimessen muß,

liegt  der  Ruhm  des  Werkes  doch  in  den  Abbildungen .

Sie sind insgesamt von einer Qualität, wie sie

bei  einem  solchen  Atlas  bisher  noch  niemals  erreicht  worden  ist .

Wenn Smellie (A Set of [39] Anatomical Tables with Explanations and an Abridgment of the Practice of Midwifery, London 1754; Haller II, 478) bescheiden zugeben muß, daß Preisgründe auch die Qualität der Tafeln bestimmt haben, so kann man sagen, daß Maygrier und sein Verleger Béchet

es  an  der  Ausstattung  an  nichts  fehlen  ließen .

Maygrier hat sich zunächst von mehreren Künstlern beraten lassen, bevor er die Ausführung der Tafeln Antoine Chazal übertrug. D(ies)er wirkte vor allem als Illustrator, wobei er eine erstaunliche Vielseitigkeit an den Tag legte … Als Anatomiezeichner hat ihn wohl zuerst Maygrier entdeckt: dessen Werk war das erste dieser Art, das von Chazal ausgestattet wurde. Weitere folgten bald … Was bei Chazals Bildern vor allem auffällt, ist

die  erstaunliche  Plastizität  aller  dargestellten  Figuren  und  Präparate ,

die durch eine vorzügliche Maltechnik (Crayonmanier/Kreidestrich) erreicht wird … die Licht und Schatten modellieren und feinste Übergänge erlauben … ‚Künstlerische Freiheiten‘ konnte sich Chazal als Illustrator eines solchen rein wissenschaftlichen Werkes kaum herausnehmen … Dennoch spürt man in jedem Blatt, daß hier gegenüber den ‚sparsamen‘ Blättern bei Smellie und gegenüber den ganz und gar objektiven ‚trockenen‘ Radierungen Hunters (1718-1783) auch rein künstlerische Ambitionen eine Rolle spielen – selbst bei der Darstellung ‚lebloser‘ Präparate … so haben Maygrier und Chazal in gemeinsamer Arbeit ein Werk geschaffen, daß nun auch

vom  Ästhetischen  her  eine  neue  Dimension  bezeichnet . “

Nach dem Exemplar der Universitätsbibliothek Freiburg/Brsg. – Die Seiten 21-24 fehlpaginiert mit 25-28, welch letztere also zweifach gezählt werden. – Neuwertig.

Angebots-Nr. 29.007 / EUR  230. (c. US$ 278.) + Versand