|
Widerrufsrecht Impressum niemeyer artbooks Bibliographie, Buchwesen, Kunstwissenschaft Leonardo da Vinci Microfiche-Editionen Datenschutz Geschäftsbedingungen Info / FAQ Bildrechte empfohlene Links Referenzen |
Repräsentations-Exemplarin Halb-Pergament mit grünmarmorierten Deckelbezügenin entsprechend marmoriertem Schmuck-SchuberRidinger, Johann Elias. Abbildung der Jagtbaren Thiere mit derselben angefügten Fährten und Spuren, Wandel, Gänge, Absprünge, Wendungen, Widergängen, Flucht und anderer Zeichen mehr. Folge von Vorzeichnungen in Pinsel, Kreide und Bleistift von 1737-1739. FAKSIMILE-AUSGABE in vier Farben im ORIGINAL-FORMAT . Hrsg. von Karl Sälzle. 1980. Gr.-2°. 77 SS., 1 Bl. incl. Tafeln. Mit 32 Tafeln incl. väterlichem Schab-Portrait von Johann Jacob Ridinger von 1767 + Titel der 1740er Stich-Ausgabe ( fragen Sie nach zwei beispiellosen Exemplaren dieser ). OHpgt.-Bd. mit Pgt.-Ecken., grün marmorierten Deckelbezügen in deckelgleichem OHlwd.-Schuber.
(Thienemann S. 275, i.) – Textdruck in Rot + Schwarz. – Von den originalen Ridinger-Texten begleitete noble Edition der mit Weigel-Provenienz ausgestatteten spiegelbildlichen (mit Ausnahme der Titelvignette) Zeichnungs-Suite zur Radierfolge Th. 162-185, darstellend 26 Tiere in ihrem malerischen Umfeld samt ihren tlw. ausführlicher wiedergegebenen Spuren in (mit Ausnahme von Löwe und Tiger, letzterer wohl eher ein Jaguar) Originalgröße, gefolgt von weiterführenden kleinen Tritt-Siegeln auf drei Tafeln. Die Unterrandfelder für die originalen bei den Zeichnungen selbst tlw. leer oder uncpl. geblieben und erst auf eigenen Blättern ausgeführt. So in 11 Fällen, die hier auf 7 Tafeln zusammengefaßt sind. Vorliegende Edition der zeichnerischen Vorarbeiten dokumentiert zugleich Varianten + Irrtümer, deren Kenntnis und zusätzliche Bildfreude die Ausgabe als unverzichtbare Ergänzung zur Stich-Ausgabe qualifiziert. Jeweils eine bildliche Variante zum Kronen-Hirsch Th. 166 + zum Fischotter Th. 178 (letzterer im Stich „nicht zum Vorteil in eine andere Stellung gebracht“). In den Zeichnungen noch „stark verzeichnet“ Rehbock, Luchs + Biber (Th. 171, 172, 177), hingegen der auf der Zeichnung natürlicher gezeigte Kuder (Th. 180) im Kupfer stark verändert. Demgegenüber dort sorgfältiger durchgeführt die auf der Zeichnung nur strichweise angedeuteten Berge. Von größtem Beleg-Interesse schließlich beim Hasen (Th. 175) die fälschliche Zuordnung der Zeichen für Vorder- + Hinterlauf bzw. harten + weichen Boden, wie auch noch auf Probedrucken unberichtigt geblieben, zumindest aber auf einem solchen (und zwar hiesigen) mittels gestochener Deckblättchen geheilt worden ist. Indes ein weiteres Versehen vorerst auch dem Meister selbst entgangen ist und erst hiesigerseits Eingang in die Literatur gefunden hat. Es betrifft die Dachs-Spur (Th. 179), die auf der Zeichnung für vorn und hinten statt als „Lauff“ mit „Fus“ angesprochen wird. Dieser Irrtum scheint zwar schon auf Zustandsdrucken berichtigt worden zu sein, zumindest aber auf einem hiesigen nicht. Und auf diesem auch nicht per Deckblättchen. Siehe hierzu detailreich Heft 18 der hiesigen Ridinger-Schriftenreihe als der Beschreibung eines eben jene beiden hiesigen Zustandsdrucke enthaltenden completten Exemplars, das rücksichtlich weiterer Merkmale das Ridinger’sche Hand-Exemplar gewesen sein dürfte. So unbekannt-interessant also kann Ridinger sein. Und so herrlich schön + instruktiv denn anstehende erstmalige Publikation der Zeichnungen zu einer der jagd- + naturkundlich wichtigsten der Folgen als Repräsentations-Ausgabe – seinerzeitiger Neupreis angemessene 700 DM = 358 EUR! – in Halb-Pergament mit grünmarmorierten Deckelbezügen in entsprechend marmoriertem Schmuck-Schuber. |