|
Widerrufsrecht Impressum niemeyer artbooks Kunstliteratur Leonardo da Vinci Microfiche-Editionen Datenschutz Geschäftsbedingungen Referenzen |
„ … a great service to civilisation “… und für die große Kreuzfahrt rund um die Welt sowieso
– Cornelis Koeman’s Exemplar –Magellan – Pigafetta, Antonio. Magellan’s Voyage. A Narrative Account of the First Circumnavigation (1519-1522). Manuskript von 1525 der Beinecke Rare Book and Manuscript Library of Yale University in Französisch auf Pergament in Schwarz, Rot und Blau. 2, 99 unnum. Bll. Mit 23 blattgroßen farbigen Karten-Skizzen, darunter eine mit den Philippinen-Inseln
Bohol — Mattan (Mactan, „ Icy mourut le Capitaine general “ [Magellan]) – Zzubu (Cebu) und zahllosen farb. Initialen, deren größere verziert sind. Faksimile im Originalformat und den -farben. Engl. Transkription + Kommentar von R. A. Skelton (5 unnum. Bll., 195 SS., dblgr. Karte + 23 blattgr. Abb.). Faksimile- + Textbd. New Haven + London 1969. Kl.-2°. Beigefarb. OLwd.-Bde. mit roter Rückenprägung u. blindgepr. Vorderdeckeln in unterteiltem roten OLwd.-Schuber m. aufmont. Farbabbildung. Provenienz
Cornelis Koeman , De Bilt / Utrecht , mit dessen Weltkartenausschnitt-Exlibris (Afrika) im Innern der Vorderdeckel. Siehe Bonacker, Kartenmacher aller Länder und Zeiten, 1966, S. 132. – Professor em. für Kartographie der Universität Utrecht, u. a. Autor des monumentalen 6-Bänders Atlantes Neerlandici, 1967/85. – Siehe auch unten aus seiner Rezension zu Hiesigem.
Gewidmet Edwin J. Beinecke, der diese Ausgabe ermöglichte. – Titel in Rot + Schwarz und mit Farbillustration. – Großzügig gestaltete Edition auf schwerem Papier, gedruckt von Enschedé en Zoonen, Haarlem. – Der schöne Schmuck-Schuber an den Rückenecken leicht bestoßen, minimalst hiervon betroffen Rückdeckel des Textbandes unten links, sonst tadellos. Fürsten-Exemplar und „certainly the finest of all the manuscripts … as well as the most complete of the three French manuscripts existent“. Ob es das für den Großmeister von Rhodos gefertigte ist, muß dahingestellt bleiben. Früher Vorbesitzer war Jean Cognet, Kammerherr und Apotheker des Kardinals von Lothringen, der es dessen Sekretär, Christophe de Gastinois, dedicierte. 1720 im Besitz der Abtei St. Leopold in Nancy, erscheint die weitere Provenienz ziemlich lückenlos bis hin zu Ed Beinecke in 1945. Das Manuskript selbst tadellos lesbar.
Pigafetta (um 1491 Vicenza um 1534; Studium der Mathematik + Schiffahrtstkunde, siehe die Großabbildung seines Denkmals auf Mactan , wo er schwer verwundet wurde, indes Magellan den Tod fand, innerhalb Witzanis Bericht in der FAZ vom 13. 8. 92, S. R 3) war einer der 18 Überlebenden der 270 Mann-Expedition Magellans . Und „Nur dieser eine kleine Rhodosritter, dieser Überzählige und Überflüssige, hat Magellans Tat der Nachwelt zur Anschauung gebracht … Shakespeare bedient sich für seinen ‚Tempest‘ einer Szene aus Pigafettas Reisebuch“ (Stefan Zweig, Magellan – Der Mann und seine Tat). Dieses selbst ist nicht erhalten geblieben. Hiesige Ausgabe selbst von Koeman emphatisch gefeiert :
(Imago Mundi XXIV, 1970, S. 151).
|